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Für Tierhalter halten wir neben der Tierarztsuche auch grundlegende Informationen zur Homöopathie bereit.

Wenn Ihr Tier krank ist, sollte Ihr erster Ansprechpartner ein Tierarzt sein. Die Tierärzte der IAVH finden Sie in der Tierarztsuche.

Was ist Homöopathie?

Homöopathie ist eine von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann vor ca. 200 Jahren entwickelte Therapieform. Er entdeckte, dass eine Substanz, welche Krankheitserscheinungen beim gesunden Menschen verursacht, in der Lage ist, diese Symptome beim erkrankten Patienten zu heilen. So entstand auch der Name Homöopathie: ähnliches (homoios) Leiden (pathos).

Wie funktioniert diese Heilmethode?

Die homöopathische Arznei stimuliert die körpereigenen Heilkräfte des Körpers, welche das Gleichgewicht der Gesundheit beim Patienten wieder herstellen. Das Prinzip ist ähnlich der Funktionsweise des Thermostats einer Zentralheizung. Wenn der zentrale Regler nicht korrekt eingestellt ist, kann es zu kalt werden. Die homöopathische Arznei korrigiert bildlich gesprochen den Thermostat, so dass die Temperatur sich wieder normalisiert. Das Arzneimittel selbst gibt keine Wärme ab, sondern es regelt den Thermostat so, dass der Körper angeregt wird, die erforderliche Wärme selbst zu produzieren.

Welche Tiere sprechen auf Homöopathie an?

Grundsätzlich reagiert jedes Lebewesen auf eine homöopathische Therapie. Die Homöopathie erfordert jedoch vom Tierarzt eine gute Beobachtung der Besonderheiten der zu behandelnden Patienten, da das richtige Mittel und die Häufigkeit der Gabe von Tier zu Tier, auch bei gleicher Krankheit, variieren können. Die Arzneimittelfindung bedarf einer fundierten homöopathischen Grundausbildung und praktischer Erfahrung. Das IAVH Zertifikat garantiert ein umfassendes Verständnis der homöopathischen Arbeitsweise des entsprechenden Tierarztes.

Welche Erkrankungen können mit Homöopathie behandelt werden?

Je nach Gesundheitszustand Ihres Tieres kann die Homöopathie eine Krankheit entweder heilen oder die Symptome mildern und den Heilungsprozess unterstützen. Probleme, die erfahrungsgemäss sehr gut auf eine homöopathische Behandlung ansprechen, sind zum Beispiel Frakturen, Fruchtbarkeitsstörungen und Erkrankungen des Verdauungs- oder Harntrakts. Hautprobleme erfordern oft eine Langzeittherapie. Bei schwerkranken Patienten, wo die Erkrankung bereits lebenswichtige Strukturen zerstört hat, kann die Homöopathie Linderung und Unterstützung bieten. Die Nebenwirkungen von Impfungen oder Medikamenten können gemildert oder aufgehoben werden. Sogar bei Patienten mit Epilepsie, Tumoren oder Erkrankungen im Endstadium kann durch eine homöopathische Behandlung die Lebensqualität wieder gesteigert werden. Darüber hinaus kann die Homöopathie Hilfe bieten, wo konventionelle Methoden oft wenig Behandlungsmöglichkeiten haben, wie zum Beispiel bei Verhaltensproblemen, Lähmungen, unerklärlichem Fieber oder Vergiftungen.

Was kann man sich von einer Behandlung erwarten?

Während der ersten Konsultation wird eine gründliche Anamnese der Krankengeschichte erhoben. Eine klinische Untersuchung, falls notwendig auch mit weiterführenden Methoden wie Blutbefunde oder bildgebende Diagnostik, ist erforderlich, um ein für das Tier passendes Arzneimittel zu finden. Es ist sehr wichtig, die Art der Symptome und das Problem des Tieres zu erkennen. Unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht nur wichtig, eine Diagnose und die Krankheit zu kennen, sondern ebenso die Modalitäten, die die Symptome beeinflussen. Was war die auslösende Ursache für die Probleme? Was verbessert, was verschlechtert den Zustand des Tieres? Weitere wichtige Angaben stellen der Charakter des Tieres, das individuelle Fressverhalten und vorhergehende Erkrankungen des Patienten dar.

Wie lange dauert die Behandlung?

Eine Erstanamnese dauert ca. eine Stunde. Dabei werden die für das Tier charakteristischen Symptome ermittelt. Das passende Arzneimittel kann entweder direkt im Anschluss oder bei komplizierteren Fällen nach weiterer gründlicher Fallanalyse verschrieben werden. Die zweite Konsultation findet üblicherweise kurz nach der ersten Arzneigabe statt und kann fallweise auch telefonisch erfolgen.

Die Dauer der Behandlung hängt davon ab, um welche Krankheit es sich handelt und in welchem Grad des Krankheitsprozesses der Körper bereits ergriffen ist. Akute Erkrankungen sprechen üblicherweise sehr schnell auf eine homöopathische Behandlung an, chronische Zustände brauchen länger.