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Homöopathie

Die Homöopathie ist die von Dr. Samuel Hahnemann 1796 entdeckte Lehre, welche ihre Heilmittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip wählt.
Das Wort Homöopathie erschien erstmals 1807 im "Hufeland Journal", in einem von Hahnemann veröffentlichen Artikel (homoion = gleichartig, ähnlich; pathos = Leiden, Krankheit, Empfindung) und bedeutet "gleiches Leiden". Krankheit und Arzneimittel sind nach Hahnemann verbunden durch die Gleichartigkeit des Leidens, durch die Gleichheit der dabei auftretenden pathologischen Symptome.
Im Rahmen der Gesamtmedizin lässt sich die Homöopathie definieren als Regulationstherapie. Ihr Ziel ist die Steuerung der körpereigenen Regulation mit Hilfe einer Arznei, die jedem einzelnen Patienten in seiner individuellen Reaktionsweise entspricht.
Um die medizinische Methodik der Homöopathie eindeutig zu definieren und sie damit gegenüber andere Therapieverfahren abzugrenzen, wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin folgende Definition erarbeitet:
 
Die Homöopathie ist eine ärztliche Therapieform mit Einzelarzneien, welche am gesunden Menschen geprüft und in potenzierter Form nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet werden.
 
Die in der Definition enthaltenen Kriterien
- ärztlich
- arzneilich
- Einzelarzneien
- geprüft am gesunden Menschen
- potenziert
- Ähnlichkeitsprinzip
sind gleichzeitig zu berücksichtigen.